Unsere Reise in die Selva – Teil 2 – Pozuzo

Dorfplatz von Pozuzo

Pozuzo (800 m) wurde im Jahre 1859 von 156 Einwanderern aus dem Tirol gegründet. Während mehreren Jahrzehnten war die Kolonie fast vollständig auf sich alleine gestellt. Mit viel Arbeit und Einsatz konnten sich die Einwanderer im tropischen Regenwald behaupten und überleben. Erst in neuerer Zeit wurden Strassen gebaut. Allerdings war Pozuzo noch bis vor zwei Jahren von 70 km südlich gelegenen Oxapampa nur über eine Naturstrasse erreichbar und die Fahrt dauerte in der Regel zwischen 4 und 5 Stunden. Heute ist die Strasse teilweise asphaltiert und wir konnten die Strecke in gut 2 Stunden zurücklegen.

Untergebracht waren wir im Albergue von Frau María Egg, einer Einwanderin der 4. Generation, welche noch heute den Dialekt aus dem Tirol spricht.

Hier einige Bilder:

Unterdessen hat auch der Tourismus der eher modernen Art in Pozuzo Einzug gehalten.

Daneben gibt es aber auch historisch Interessantes zu besichtigen, wie zum Beispiel das Haus der Familie Egg, welches vom Grossvater von Frau María erbaut wurde. Dank den fachkundigen Ausführungen von Franz Joseph (genannt Schilling) haben wir viele Informationen zum harten Leben der österreichischen Einwohner in der Vergangenheit erhalten.

Schilling, unser Führer in Pozuzo

Das Egg-Haus:

Zusammen mit Schilling und einem durch ihn organisierten Fahrer konnten wir auch die Umgebung besichtigen. Pozuzo bedeutet „Salzquelle“. Diese liegen eine knappe Fahrstunde von Pozuzo entfernt. Hier einige Eindrücke von den Quellen und der Umgebung.

Auch in Pozuzo konnten wir auf Schritt und Tritt eine herrliche Tier- und Pflanzenwelt bewundern: