Zur diesjährigen Generalversammlung durften wir im Pfarreisaal Neuheim 14 Mitglieder und 4 Gäste begrüssen. Die Traktanden konnten speditiv abgewickelt werden.
Die Informationen zu den einzelnen Traktanden findest du in den unten angehängten Dateien. Speziell sei hier der Jahresbericht 2018 unserer Präsidentin erwähnt.
Wie jedes Jahr informierte Simone im zweiten Teil über die aktuellen Geschehnisse in Huancayo mit einer spannenden Powerpoint-Präsentation und der Abend fand seinen gemütlichen Abschluss beim traditionellen Apéro.
Wie bereits in früheren Beiträgen erwähnt, kommen auf die Schule Yachay und unseren Verein im laufenden Jahr grosse finanzielle Herausforderungen zu.
Dabei handelt es sich einerseits um die Erneuerung der 10jährigen Infrastruktur der Informatik und um die technische Ausrichtung der Schulzimmer, welche in Zusammenhang mit der gezielten Anwendung der neuen elektronischen Hilfsmitte im neuen peruanischen Lehrplan vorgesehen ist. Die Kosten belaufen sich auf CHF 48’000.
Unser aktueller Informatikraum mit Infrastruktur von 2009 mit Prozessor Dual Core E500
Andererseits steht bei uns seit längerer Zeit der Ausbau der Schule durch ein 3. Stockwerk mit einer neuen und sicheren Schulküche und einem Gemeinschaftsraum an.
Ursprüngliches Projekt von 2015. Die Kosten veranschlagen wir mittlerweile auf 40’000.
Beide Projekte zusammen kommen uns gemäss Budget auf fast 90’000 Franken zu stehen. Zwar haben wir bereits Rückstellungen in der Grössenordnung von knapp 25’000 Franken getätigt, aber der verbleibende Betrag von ungefähr 65’000 Franken sprängt unsere finanziellen Möglichkeiten.
Wie bereits im Adventsbrief erwähnt, können und wollen wir die grossen Mehrkosten im Budget 2019 nicht auf unsere spendetreuen Mitglieder und Freunde abwälzen. Wir gelangen deshalb in diesem Jahr an verschiedene Stiftungen und Förderstellen und hoffen so, mit konkreten Spenden für die beiden Investitionsprojekte oder mit Einmalspenden zur Deckung der allgemeinen Unterrichtskosten, den Mehraufwand 2019/2020 bewältigen zu können.
Aktueller Stand der Projekte
Von den beiden Investitionsprojekten steht zur Zeit klar das Informatikprojekt im Vordergrund, welches bereits realisiert wurde. Bezüglich des Ausbaus des 3. Stockes liegt noch kein definitives Budget vor, aber die administrativen Vorbereitungen laufen gut und wir rechnen mit einer möglichen Realisierung Ende 2019 / Anfang 2020. Dies allerdings nur, wenn wir das nötige Geld bis dahin zusammenbringen.
Wir stellen deshalb in diesem Beitrag nur das Informatikprojekt etwas genauer vor.
Informationen zum Informatikprojekt
Seit der Aufnahme des Schulbetriebs an der Schule Yachay haben wir an unserer Schule neben dem Unterricht in den allgemeinen Fächern und Hauswirtschaft/Handarbeit immer auch grossen Wert auf eine gute Ausbildung in den Fächern Informatik und Englisch gelegt. Gerade weil unsere Schülerinnen und Schüler aus Familien stammen, die auf Grund der finanziellen Situation kaum Zugang zu Informatik haben, ist es uns wichtig, in der Schule einen guten Informatikunterricht anzubieten. Den Kindern wird ein vernünftiger und sinnvoller Umgang mit Computer und Internet vermittelt. Ausserdem sollen vermehrt auch Lernsoftwares eingesetzt werden, was speziell auch beim Erlenen von Englisch einen grossen Nutzen bringt (Hörverständnis, Aussprache). Die entsprechenden Kenntnisse helfen, unseren Schülerinnen und Schülern breitere Zukunftsperspektiven zu eröffnen.
Die zehnjährige Infrastruktur muss deshalb jetzt erneuert werden
Im letzten Jahr wurde mit der Planung begonnen. Dabei war es uns wichtig , auf eine möglichst aktuelle Technologie zu setzen, um auch langfristig über eine gute und funktionierende Infrastruktur zu verfügen. Gleichzeitig mit dem Ersatz der Geräte sollte auch eine Vernetzung der PCs und eine pädagogisch sinnvolle Neugestaltung der Raumaufteilung erfolgen, welche den Einsatz des Computers auch in anderen Fächern ermöglicht.
Geplante Raumaufteilung für den Informatikraum
Daraus ergab sich die folgende Budgetierung:
Entsprechend der definitiven Offerte
Im einem zentralen Dokument der peruanischen Bildungsbehörden wird bezüglich der Informatikausbildung an den Schulen verlangt, dass künftig die sogenannten TICs (Tecnologías de la información y de la comunicación) in alle Fächern in den Unterricht einbezogen werden. Neben dem neu gestalteten Informatikraum, der teilweise zwar auch für den Unterricht in den anderen Fächern genutzt werden kann, müssen deshalb auch bei der Infrastruktur der übrigen Unterrichtszimmer Investitionen getätigt werden.
Es ist vorgesehen, unsere drei Klassenzimmer mit einem leistungsfähigen Laptop (für die Lehrpersonen) und guten Projektionsmöglichkeiten auszurüsten. Gleichzeitig wird die Beleuchtung auf LED umgestellt und es wird ein qualitativ gutes Audiosystem installiert.
Gemäss definitiver Offerte
Die Gesamtkosten für die beiden Teilprojekte im Bereich Informatik belaufen sich somit auf CHF 48‘000.—
Aktueller Stand, 30. März 2019
Der Erweiterungsbau soll nach Möglichkeit bis 2020 realisiert werden. Das Teilprojekt Informatik wurde im Februar 2019 ausgeführt.
Der Auftrag wurde dank der klar günstigsten Offerte an unseren ehemaligen Informatiklehrer (Elvys) vergeben. Er kennt die Bedürfnisse der Schule genau und hat in der Zwischenzeit in Lima eine Firma für die Installation von Informatikstrukturen und Netzwerken gegründet. Elvis verfügt ausserdem über ein Diplom für die Ausbildung von Lehrkräften im Bereich ICT-gestützter Unterricht und ist somit Garant für eine gute Einführung der Lehrpersonen in den Gebrauch der neuen Ausrüstung. Die neue Infrastruktur steht seit Beginn des neuen Schuljahres am 1. März 2019 bereit und kann von den Kindern und den Lehrpersonen genutzt werden.
Hier einige Bilder vom 4. und 5. Februar
Finanzierung
Der Betrag von 48’000 Franken konnte vom Förderverein bereits nach Peru überwiesen werden. Allerdings ist daraus eine Unterdeckung von gut 30’000 Franken in den Rückstellungskonten für den Schulbetrieb 2019 und bei den Rückstellungen für den Bau des 3. Stockwerks entstanden. Um die Kosten für den Schulbetrieb 2019 und die Rückstellungen für 2020 sicherzustellen, sind wir auf Spezialspenden entweder direkt zu Gunsten der Investitionen oder dann zu Gunsten des Schulbetriebs angewiesen.
Aktuell haben wir mit verschiedenen Förderstellen diesbezüglich Kontakt aufgenommen und hoffen, auf diese Weise die aktuellen Mehrbelastungen bewältigen zu können. Ein wenig Entlastung ergibt sich durch die Möglichkeit, die Realisierung des Erweiterungsbaus auf das Jahr 2020 zu verschieben.
Informationen zur finanziellen Situation findest du unter den folgenden Link:
Hier findest du die Übersicht über den Abschluss 2018.
Wir freuen uns sehr über die Mehreinnahmen gegenüber unserem Budgetziel. Vom Überschuss konnten wir 10’000 Franken für das Informatikprojekt 2019 zurückstellen. Allen Spenderinnen und Spendern gilt unser herzlicher Dank.
In gesonderten Beiträgen informieren wir in den nächsten Tagen über die Investitionsprojekte 2019 im Bereich Informatik und Erweiterungsbau 2019-2020, die für unseren Verein ein grosse Herausforderung darstellen werden. Hier findest du den provisorischen Überblick über die aktuelle Finanzierungssituation. Rot sind die budgetierten Kosten, grün die bereits getätigten Rückstellungen und grau die noch ausstehenden Beträge.
Mit CHF 646.50 können 2.5 Schultage von jährlich 200 für unsere Schülerinnen und Schüler bezahlt werden.
Mit CHF 646.50 kann eine Schulklasse während 3 Wochen den Unterricht bei der Klassenlehrperson oder während 11 Wochen den Unterricht in Informatik und Englisch besuchen.
Mit CHF 646.50 kann ein Kind während 229 Tagen (1 Jahr und 29 Tage) die Schule Yachay besuchen.
CHF 646.50
haben wir am gestrigen Weihnachtsmarkt in Neuheim erwirtschaftet.
Weihnachten bedeutet, auf das vergangene Jahr zurückzuschauen und dabei zu wissen, dass sich die Umstände, auch wenn diese in der Vergangenheit nicht die besten waren, im nächsten Jahr verbessern können.
Weihnachten bedeutet, Perspektiven zu haben.
Pascal Gysi, Dezember 2013 anlässlich seines Besuches im Projekt „Niños del Porvenir – Yachay“, Huancayo
CHF 646.50 helfen, Perspektiven zu schaffen. Herzlichen Dank an alle.
An der diesjährigen Generalversammlung durfte die Präsidentin Simone Gysi-Theiler 25 Mitglieder und einen Gast begrüssen. Neben der Behandlung der üblichen Traktanden (siehe Protokoll) stand in diesem Jahr ein Wechsel im Vorstand an.
Lea Burri-Bachmann, die dem Vorstandsteam seit der Gründung des Vereins angehörte, gab auf die heutige GV hin ihren Rücktritt bekannt. Lea war 2008 in Huancayo und hat dort die Lehrpersonen von Yachay kennen gelernt. Sie verfügt über ein grosses Wissen der Drittwelt-Länder und kennt das Leben der Kinder in Perú. 2009 half sie in Simones Klasse mit bei einem peruanischen Abend in Zusammenhang mit einem Projekt bei X-hoch-Herz vom Migros-Kultur-Prozent. Weiter hat sie Kindergarten- und Schulklassen für Aktionen vermittelt und mit ihren eigenen Kindergartenschülern selber an einem Weihnachtsmarkt in Hünenberg teil genommen. Ganz herzlichen Dank an Lea für ihre Begeisterung und ihr engagiertes Mitwirken im Förderverein!
Lea bleibt Mitglied im Verein und steht uns auch weiterhin gerne für Aktionen zur Verfügung.
Lea Burri-Bachmann
Vorstandsmitglied 2008 – 2018
Joe Häfliger – neues Mitglied des Vorstandes seit Juni 2018
Neu in den Vorstand wurde Joe Häfliger gewählt. Joe war im Sommer 2013 mit seiner Partnerin Ariane Kreier gemeinsam mit uns eine Woche in Huancayo und konnte so unser Projekt aus erster Hand kennen lernen. Joe und Ariane haben sich seither stark für unseren Verein und die Schule Yachay engagiert. Ausserdem besitzt er als Wirtschaftswissenschaftler, ehemaliger Lehrer und Schulverantwortlicher eine grosses Knowhow im Finanz- und Schulwesen. Wir danken Joe herzlich für die Übernahme dieser Verantwortung und sein Engagement zu Gunsten der Kinder aus Huancayo.
Zum Abschluss der Versammlung informierten Simone und Theres vom diesjährigen Besuch in Ocopilla und durften dem interessierten Publikum viele Fragen beantworten. Mit dem gewohnten Apéro in einem gemütlichen und freundschaftlichen Ambiente nahm die GV ihren Ausklang.
Weitere Informationen findest du im Artikel von Theres Arnet in der Zuger Zeitung vom 20. Juni 2018 und im Protokoll
Hier findest du noch ein Dokument, das dir zeigt, wo jeder Spendenfranken seit 2008 gelandet ist und wie viele es sind. Interessiert? Klicke auf den Link!
Theres Arnet (links hinten) im Unterricht an der Schule Niños del Porvenir – Yachay in Peru.
An der Generalversammlung des Fördervereins «Kinder der Zukunft» konnte Positives vermeldet werden.
Die Präsidentin Simone Gysi des Fördervereins «Kinder der Zukunft» eröffnete die Generalversammlung vom 7. Juni 2018 und führte durch die üblichen, offiziellen Traktanden. Erfreut berichtete Gysi in ihrem Jahresbericht über den positiven Verlauf des vergangenen Vereinsjahres und über die äusserst grosszügige Unterstützung von vielen Menschen.
Dank dieser Grosszügigkeit kann der Verein – inzwischen auf 111 Mitglieder angewachsen – auf ein tolles 10-jähriges Bestehen zurückblicken. Schmunzelnd meinte die Präsidentin, dass wir nicht das 10-Jährige feiern wollen, sondern die «Schnapszahl» 11 zum Anlass nehmen!
Dank dieser Grosszügigkeit konnte das Vereinsjahr 2017 trotz einem budgetierten Verlust mit einem positiven Resultat abgeschlossen werden. Für das laufende Jahr rechnen wir nebst den Ausgaben für den Schulbetrieb mit Investitionen für den Aufbau mit einem Stockwerk und die Erneuerung der Informatik. Der Förderverein hofft, diese Auslagen mit Beiträgen von Stiftungen und Privatpersonen decken zu können.
Seit der Gründung des Vereins war Lea Burri-Bachmann aktives Mitglied im Vorstand. Sie hatte auf die Generalversammlung den Rücktritt angekündigt. Die Präsidentin bedankte sich bei Lea mit einer herzlichen Laudatio. Neu wurde Joe Häfliger in den Vorstand gewählt.
Erste Reise nach Peru
Im Anschluss an die Generalversammlung gab es einen feinen Apéro und die Präsidentin Simone Gysi, die Vizepräsidentin Theres Arnet-Vanoni und der Kassier Martin Gysi berichteten von ihrem gemeinsamen Besuch in den Frühlingsferien 2018 in der Schule Niños del Porvenir – Yachay in Huancayo. Für Simone und Martin Gysi war es eine bekannte Reise – Theres Arnet reiste das erste Mal mit nach Peru und kehrte tief beeindruckt, zufrieden und glücklich über die Entwicklung des Schulprojektes in Huancayo nach Hause zurück.
Die detaillierten Reiseberichte können Sie auf der Homepage www.kinder-der-zukunft.ch. abrufen.
Für den Vorstand des Fördervereins «Kinder der Zukunft»:
Theres Arnet-Vanoni Quelle: Neue Zuger Zeitung, 20. Juni 2018
Welche Erfahrung – das erste Mal im Leben nach Südamerika zu reisen – und in Huancayo/Peru die Primarschule Yachay zu besuchen!
Dieses Jahr hat uns Theres Arnet auf unserer Reise nach Huancayo begleitet. Hier findest du ihren Erfahrungsbericht. Ganz herzlichen Dank an Theres …. für die Begleitung und den Bericht.
Eindrücke von meinem Aufenthalt in Huancayo in der Schule Yachay
Welche Erfahrung – das erste Mal im Leben nach Südamerika zu reisen – und in Huancayo/Peru die Primarschule Yachay zu besuchen!
Die 10 Tage meines Aufenthaltes – ich reiste zusammen mit Simone und Martin Gysi – gaben mir einen Einblick in die Primarschule Yachay und ich durfte die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen Giovanna, Kati, Eva und Emilia und Miguel kennenlernen. Die Begegnungen waren sehr herzlich und ich konnte mich mit meinen äusserst spärlichen Spanisch-Kenntnissen, mit «Händen und Füssen» und der Unterstützung von Simone und Martin ganz gut verständigen. Die Spontaneität und die Herzlichkeit in der Schule haben mich tief beeindruckt und das Interesse der Kinder am Leben in der Schweiz war bei allen Begegnungen ein Thema.
Die Besuche in den Klassenzimmern gaben mir einen tollen Einblick in die professionelle Führung und Stoffvermittlung durch die Lehrpersonen, in die Lernbereitschaft der Kinder und die Disziplin und Ordnung im ganzen Schulareal.
Mit vielen positiven Eindrücken trat ich die Heimreise an, zufrieden und glücklich über die Entwicklung unseres Projektes «Niños del porvenir» und mit der Hoffnung, dass wir in Zukunft weiterhin auf viele Gönnerinnen und Gönner zählen dürfen. Ich kann versichern, dass die Gelder vollumfänglich dem Projekt zu Gute kommen, ganz nach dem Motto: Jeder Rappen zählt!
Denn unser Projekt bietet den Kindern aus dem Armenviertel Ocopilla die Chance auf ein besseres Leben.
Am 13. Februar 2018 waren wir zu Gast an der Generalversammlung des Frauenbund Mühlau und durften dort den Förderverein Kinder der Zukunft und die Schule Yachay vorstellen.
Der Frauenbund Mühlau führt regelmässig Aktivitäten durch, mit denen er verschiedene gemeinnützige Projekte unterstützt. Das Interesse der aktiven und sympathischen Mühlauer Frauen an unserem Projekt und die Herzlichkeit, mit der wir an der GV empfangen wurden, haben uns beeindruckt.
Wir freuen uns über den Beschluss der Versammlung, den Erlös der diesjährigen Frühjahresaktivitäten und des Suppentags vom 11. März unserem Verein zu spenden.
Bereits im Voraus geht ein herzliches Dankeschön an alle Mitglieder des Frauenbunds für ihren Einsatz im Interesse der Kinder der Schule Yachay.
Am Suppentag sind natürlich alle herzlich willkommen! Informationen findest du hier oder auf der Homepage des Frauenbunds Mühlau.