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Zum Tag der Kinderrechte aus Huancayo

Hier zum Tag der Kinderrechte ein kleiner Eindruck aus Peru mit den beiden Jungen Yenco und Franco.

Seit Beginn des peruanischen Lockdowns befindet sich Yenco mit seiner Familie in seinem ursprünglichen, abgelegenen Heimatdorf in der Andenprovinz Huancavelica. Dort nimmt er sein Recht auf Bildung mit grossem Einsatz wahr. Jeden Tag steigt er auf einen Hügel um die per Whatsapp gesendeten Schulstunden mitzuverfolgen und anschliessend die Aufgaben mit grossem Eifer zu erledigen. Für die neuerdings über die Plattform Meets gesendeten Livelektionen hat er sich auf der Gemeindeverwaltung gemeldet, wo er das Wifi benutzen darf. Beeindruckend!

Ähnlich ergeht es Franco, der sich mit ebenso grossem Einsatz dem Lernen hingibt. Auch er richtet täglich seinen Abeitsort auf einem Hügel ein.

Dank einer weiteren Gratisabgabe von Nahrungsmitteln und Hygieneprodukten am Samstag nach dem Tag der Kinderrechte will unser Projekt zur Gewährung der Rechte auf Nahrung und Gesundheit beitragen.

Herzlichen Dank an alle unsere Freunde, die dies ermöglichen und an die Verantwortlichen von Yachay für ihren tatkräftigen Einsatz!

Sponsorenlauf statt Grittibänze

Seit mehreren Jahren ist es an der Neuheimer Schule Brauch, dass in der 3. und 4. Klasse am Tag der Kinderrechte Grittibänzen gebacken und zu Gunsten unseres Projekt verkauft werden.

Corona bedingt gestaltete sich der Tag der Kinderrechte an der Primarschule etwas anders als üblich. Dieses Jahr beteiligten sich nicht nur die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen, sondern auch diejenigen der 5. und 6. Klassen. Da – wie erwähnt – in diesem Jahr kein Grittibänz-Backen stattfinden kann, wird erstmals ein Sponsorenlauf zugunsten unseres Projekts organisiert. Während einer Turnlektion werden die Kinder einen Hindernisparcours absolvieren. Für jede geleistete Runde werden sie von ihren Sponsoren entlöhnt. Dieses Geld spenden sie dann unserem Förderverein.

Am offiziellen Tag der Kinderrechte lernten die Neuheimer Jugendlichen die Schule Yachay und den Alltag der Schülerinnen und Schüler der peruanischen Primarschule anhand einer PowerPoint Präsentation kennen.

Die Kinder zeigten sich sehr beeindruckt von den äusserst engen und ärmlichen Wohnverhältnissen der Kinder in Peru. Mit Hilfe der Fotos konnten sie sich ein recht genaues Bild über die schwierige Situation, den Fernunterricht und die Lebensmittelknappheit der Menschen im fernen Huancayo machen.

Umso motivierter wollen sie die Suche nach weiteren Sponsoren aktivieren und natürlich sportlich ihr Bestes geben, damit möglichst viel Geld zusammenkommen wird.

Wir danken den Lehrpersonen, Kindern und Sponsoren bereits jetzt für ihren grossen Einsatz und hoffen, bald über den Erfolg berichten zu können und ein paar sportliche Bilder aufzuschalten.

Tag der Kinderrechte im Kindergarten Neuheim

Seit einigen Jahren wird der Tag der Kinderrechte auch im Kindergarten von Karin Baur thematisiert.

Der Condor, der Puma und die Schlange streiten sich um ein Stück Pouletfleisch. Dank der Hilfe von Yaku, der die Schule Yachay besucht, können sich die drei Streithähne einigen und geben das Stück Fleisch schliesslich dem kleinen Jungen im Hintergrund, der es nötiger braucht als sie.
Anhand dieser Geschichte lernten die Kinder die wichtigsten Kinderrechte kennen.

Kleber der verschiedenen Kinderrechte

Danach konnten sie auf einem Parcours das Gelernte anwenden. An den verschiedenen Posten beschäftigten sie sich mit den Kinderrechten, durften die entsprechenden Sticker auf ihrer Mappe platzieren und die verschiedenen Bilder ausmalen.

Die Kinder machten trotz hohen Anforderungen gut mit und zeigten sich danach sehr zufrieden mit ihren Resultaten. Als Belohnung bekamen sie am Schluss Schokoladekugeln, die ihren mitgebrachten Znüni etwas versüssten.

Mein ganz spezieller Dank gilt den aufgestellten Kindern und natürlich ihrer engagierten Lehrerin Karin Baur, die mir jedes Jahr Zeit für das Thema der Kinderrechte zur Verfügung stellt, damit die Kinder einen ersten Eindruck erleben dürfen und sich in der Folge mit der Situation der benachteiligten Kinder in anderen Ländern wie Peru auseinandersetzen können.

Simone Gysi

Homescooling – Bildnerisches Gestalten – Impressionen von den Werken der Fünft- und Sechstklässler

Kati hat uns Bilder der Zeichnungen ihrer Schülerinnen und Schüler zu den Themen „meine Schule“ – „Schuljubiläum“ – „so stelle ich es mir vor, wenn die Schule wieder aufgeht“.

Wir haben von Kati viele Fotos erhalten. Man sieht die fertigen Werke aber auch die SchülerInnen bei der Arbeit zu Hause. Jede einzelne Aufnahme und jedes Bild fasziniert auf die eine oder andere Art. Deshalb zeigen wir hier alle.

Coronahilfe September 2020

Hier einige Bilder von der Coronahilfe an die Familien von Yachay. In Huancayo sind seit August die Infektionszahlen stark in die Höhe geschnellt. Peru ist mit 2500 Infektionen pro 100’000 Einwohner das weltweit am stärksten betroffene Land.

In Huancayo gelten nach wie vor strikte Quarantäneregeln.

Der Beitrag von der Schule wird von den Familien sehr geschätzt.

Alles verpackt und bereit für die Abgabe an die Eltern. Herzlichen Dank dem ganzen Yachayteam für die grosse Arbeit.

Hier einige Bildimpressionen:

Projektarbeiten an Yachay August 2020

Nach drei Monaten mit traditionellem Fernunterricht beschlossen die Lehrpersonen von Yachay, zur Abwechslung Projektunterricht zu machen. Alle Schülerinnen und Schüler erhielten einen Auftrag und mussten die Arbeitsschritte dokumentieren.

In der ersten und zweiten Klasse wurde ein Drachen (cometa/papalote) gebastelt.

In der dritten und vierten Klasse musste ein Plakat zur Herstellung eines Produktes in Zusammenhang mit gesunder Ernährung erstellt und präsentiert werden.

In der fünften und sechsten Klasse schrieben die Schülerinnen und Schüler eine Geschichte.

Hier zunächst eine wirklich schönes Beispiel eines Erstklässlers zur Herstellung eines Drachens:

In der dritten Klasse hat Alejandro Ananaskonfi (mermelada de piña) selber gemacht und ein Plakat (afiche) gestaltet. In dieser kleinen Sequenz präsentiert er sein Plakat:

Bildergalerie von den Projektarbeiten auf allen Stufen

Eine berührende Geschichte

Es gibt (unerwartete) Momente und Erlebnisse im Leben, die uns inne halten lassen, unser Herz berühren und uns tief beeindrucken.

Dies ist die selbst gebastelte Spardose eines afrikanischen Jungen, der als Waise seit einiger Zeit in einer geschützten Institution in der Schweiz wohnt. Er hat seiner verstorbenen Mutter versprochen, dass er irgendeinmal, wenn er über etwas Geld verfüge, andere Kinder unterstützen werde. Regelmässig hat er in den vergangenen Monaten einen Teil seines kleinen Taschengelds in die Spardose gelegt und erfüllt jetzt sein Versprechen mit einer Spende zugunsten der Kinder in Huancayo.

In der Büchse befinden sich 104 Franken, die der Junge auf dem Bild fein säuberlich und konzentriert gruppiert und zählt. Diese 104 Franken decken die Schulkosten für ein Kind während etwas mehr als einem Monat. Ein Monat Schulbildung, auch wenn im Moment das Lernen via Fernunterricht stattfindet, ist gerade in unsicheren Zeiten enorm wichtig und unbezahlbar.

Wir danken dem Jungen von Herzen für seine grossmütige Spende und wünschen ihm viel Glück. Wir hoffen, dass er auf seinem weiteren Weg vielen Menschen begegnen wird, die mit offenem Herzen und offenen Armen auf ihn zugehen und ihn unterstützen werden.

Muito obrigados e tudo de bom! – Herzlichen Dank und mach’s guet!

PS: Der Junge hat angekündigt, dass er weiter sparen werde, um beim nächsten Mal Kinder in seinem Heimatland zu unterstützen.

Erfreuliche Feedbacks für die Lehrpersonen zum Día del Maestro

Seit über drei Monaten herrscht in Huancayo der Lockdown. Zum gestrigen Tag der Lehrerinnen und Lehrer veröffentlichen wir hier einige der von den Eltern an die Lehrpersonen gesandten Videos und Bilder vom Unterricht zu Hause.

Wir freuen uns über den Eifer und die Motivation der Kinder.

Dies ist mit Sicherheit der schönste Dank an die Lehrpersonen von Yachay zum Día del Maestro für ihre grosse Arbeit in diesen schwierigen Zeiten. Auch wir danken ihnen dafür von Herzen

Gracias a todos los responsables de las clases de Yachay y feliz día del maestro.

Ein Mix aus Rückmeldungsvideos zum Turnunterricht zu Hause

Uns freut es ganz speziell, zu erfahren und zu sehen, mit welchem Eifer und mit welchem Verantwortungsgefühl speziell auch die Eltern ihre Söhne und Töchter beim Lernen unterstützen. Auch ihnen gilt unser aufrichtiger Dank.

Mit Eifer beim Rechnen

Noch einmal ein grosses Dankeschön an alle und speziell an das Lehrerinnenteam 2020

Eine GV der besonderen Art

Die Generalversammlung unseres Fördervereins ist auch schon wieder Geschichte. Im Zusammenhang mit der Corona-Krise fand diese in schriftlicher Form statt. Die Mitglieder waren aufgerufen worden, uns ihre Stimmabgabe per Mail oder Post zukommen zu lassen. 28 Mitglieder haben davon Gebrauch gemacht. Der Vorstand traf sich am Stichtag, dem 4. Juni 2020 (natürlich mit der nötigen Distanz) zur Auszählung der Stimmen und zur Validierung der Generalversammlung. Alle Traktanden wurden dabei einstimmig gutgeheissen. DasProtokoll der GV 2020 und die entsprechenden Dokumente findest du unter diesem Link.

Ehrung und Verabschiedung unseres langjährigen Vorstandsmitglieds Monika Etter

Im Jahr 2011 durften wir Monika als neues Mitglied unseres Vereins willkommen heissen. Im November des gleichen Jahrs arbeitete sie unentgeltlich für vier Wochen an der Schule Yachay und unterstützte unsere Lehrpersonen in Huancayo mit Rat und Tat.

Monika in Huancayo

An der Generalversammlung 2013 wurde sie mit viel Applaus in den Vorstand gewählt und unterstützt seitdem unseren Einsatz auf vielfältige Art und Weise: an den Neuheimer Weihnachtsmärkten mit ihren himmlischen Quínua-Brötli, in den Vorstandssitzungen mit vielen guten Ideen, pädagogisch-didaktischen Ratschlägen, mit ihrem guten Beziehungsnetz und auch durch persönliche finanzielle Unterstützung.

Im Namen des ganzen Vorstandes des Fördervereins Kinder der Zukunft, der Lehrerschaft und der Schüler des Projekts Niños del Porvenir-Yachay wünschen wir Monika alles Gute, viel Freude an ihren Projekten im Dienst der Jugend und weiterhin viel Energie für die neuen beruflichen und privaten Herausforderungen.

Da war Monika völlig von den Socken, als sie das selbstgestrickte Abschiedsgeschenk von Theres Arnet auspackte. Theres weiss scheinbar, wie man jemanden aus den Socken haut. Die Dinger passten perfekt. So machte sich Monika schnell mit Blumenstrauss und Freiwilligennachweis auf die Socken!

Als Nachfolgerin im Vorstand wurde unser langjähriges Mitglied Susanne Britt-Arnold einstimmig gewählt. Susanne ist ausgebildete Oberstufenlehrerin und Heilpädagogin. Während 5 Jahren unterrichtete Susanne an der Oberstufe Neuheim, danach ging sie für einen mehrmonatigen Freiwilligeneinsatz nach Kenia, und nun ist sie seit längerem als Lehrerin und schulische Heilpädagogin in Rotkreuz tätig. In ihren persönlichen Erfahrungen, die sie in Afrika machen durfte, erlebte sie hautnah die Gegebenheiten und Probleme von Entwicklungsprojekten. Durch ihre berufliche Tätigkeit und ihren persönlichen Erfahrungen wird Susanne sicher wertvolle Inputs geben können. Ausserdem hat Susanne bereits Vorstandserfahrung durch ihre mehrjährige Arbeit in verschiedenen Kommissionen.

Wir danken Susanne herzlich für die Übernahme dieser Verantwortung und ihr Engagement zu Gunsten der Kinder aus Huancayo und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Auch dem ganzen Vorstand gebührt ein grosses und herzliches Dankeschön für die geleistete Arbeit, die tollen Ideen und den guten Teamgeist.

7 de Junio: Día de la bandera en tiempos de corona

Juntos podemos – juntos lo conseguiremos

Für den 7. Juni – Tag der Landesfahne – hat Giovanna einen ganz besonderen Einstieg in die Stunde für die 1. und 2. Klasse gewählt. Sie will den Kindern und vor allem auch ihren Eltern (und allen, die das Video sehen) Mut und Hoffnung machen, gemeinsam gegen das sich in Peru rasch verbreitende Virus anzukämpfen und nicht der Resignation zu verfallen.

Gemeinsam können wir es schaffen!