Budget-Engpass 2019/2020 – Situation der Finanzierung

Aktuelle Situation der Spezialfinanzierung 2019

Die Hintergründe zum Finanzierungsengpass von 60’000 Franken findest du weiter unten in diesem Beitrag.

Aktualisiert: 19. September 2019

Spendenchronik
Von den gesamthaft 60’000 Franken budgetierten Spezialspenden zur Bewältigung des Budgetengpasses 2019, sind im Moment noch knapp 27’000 Franken offen.
  • Konto 3006: 1 500.- für Unterrichtsmaterial 2019 (Stiftungsspende) Herzlichen Dank an die Hürlimann-Wyss Stiftung, Zug
  • Konto 3010: 120.- / 400.- Individualspende Informatik (Februar)
  • Konto 3010: 200.- / 100.- / 50.- Individualspenden Informatik (März)
  • Konto 3010: 10’000.- Stiftungsspende für Informatik (April)
  • Konto 3010: 560.- Individualspende Informatik (April)
  • Konto 3010: 1950.- Individualspende (Mitglied) 3. Stock (April)
  • Konto 3006: 2’000.- Individualspende (Mitglied) Unterricht 2019/2020 (Juni)
  • Konto 3010: 10’000.- Stiftungsspende. Herzlichen Dank an die Fürsorge-, Wohlfahrts- und Kulturstiftung der Bürgergemeinde Zug (Juli)
  • Konto 3006: 5’000.- Institutionsspende. Herzlichen Dank an die Katholischen Kirchgemeinde Zug (Juli).
  • Konto 3006: 1’500.- kollektive Individualspende (Juli)
  • Konto 3010: 100 Franken von Linda (Verzicht auf Markenetui)

Aussergewöhnliche Situation 2019 – Finanzierungsengpass von CHF 60‘000.—

Wie im Beitrag zu den Investitionen 2019/2020 vom 6. Februar 2019 zu erfahren ist, fallen im laufenden Jahr für die Erneuerung der Informatik Kosten von 38‘000 Franken an. Ausserdem müssen für den Bau eines 3. Stocks mit einer zweckmässigen Schulküche für den Hauswirtschaftsunterricht weitere 27‘000 Franken zurückgestellt werden.

Zusammen mit den Rückstellungen für den Schulbetrieb 2020 sind unsere Ausgaben 2019 somit doppelt so hoch wie in einem Normaljahr.

Der Fehlbetrag muss durch Mehreinnahmen wettgemacht werden, die wir nicht unseren spendentreuen Mitgliedern und Freunden aufbürden können und wollen.

Im Budget 2019 sind deshalb zwei spezielle Ertragskonten eröffnet worden:

Konto 3006: Spezialspenden zur Abdeckung der Unterrichtskosten 2019/2020
(budgetierte Einnahmen von CHF 25‘000.—)

Diese Einnahmen ermöglichen es uns, einen Teil der Investitionskosten selber zu übernehmen.

Konto 3010: Spezialspenden für Investitionen Informatik und Erweiterungsstockwerk mit Schulküche
(budgetierte Einnahmen von CHF 35’00.—)

Diese Einnahmen fliessen direkt in die Investitionskonten.

Im Sinne einer möglichst grossen Transparenz informieren wir auf dieser Seite laufend über die aktuelle Situation in den beiden Spezialkonten.

Wir hoffen, die budgetierten Einnahmen durch Einmalspenden von verschiedenen Förderstellen und durch individuelle Spezialspenden und Aktionen im Laufe des Jahres zusammen zu bringen.

Normalerweise gesunde Finanzen

Die Schule Yachay nahm am 1. März 2010 den Unterrichtsbetrieb auf.

Schülergruppe 2011

Seit diesem Datum konnte der Förderverein Kinder der Zukunft dank der Grosszügigkeit und der Spendentreue unserer Mitglieder und Freunde die laufenden Kosten für den Schulbetrieb und kleinere Investitionskosten in der Höhe von durchschnittlich 55000 Franken pro Jahr jeweils gut finanzieren und sogar Rückstellungen von 25‘000 Franken für grössere Investitionen tätigen.

Auch die zukünftige Finanzierung unseres Projektes scheint auf dieser Basis gesichert.

Investitionen 2019 – eine Herausforderung für unseren Verein und eine Chance für die Schule Yachay

Wie bereits in früheren Beiträgen erwähnt, kommen auf die Schule Yachay und unseren Verein im laufenden Jahr grosse finanzielle Herausforderungen zu.

Dabei handelt es sich einerseits um die Erneuerung der 10jährigen Infrastruktur der Informatik und um die technische Ausrichtung der Schulzimmer, welche in Zusammenhang mit der gezielten Anwendung der neuen elektronischen Hilfsmitte im neuen peruanischen Lehrplan vorgesehen ist. Die Kosten belaufen sich auf CHF 48’000.

Unser aktueller Informatikraum mit Infrastruktur von 2009 mit
Prozessor Dual Core E500

Andererseits steht bei uns seit längerer Zeit der Ausbau der Schule durch ein 3. Stockwerk mit einer neuen und sicheren Schulküche und einem Gemeinschaftsraum an.

Ursprüngliches Projekt von 2015. Die Kosten veranschlagen wir mittlerweile auf 40’000.

Beide Projekte zusammen kommen uns gemäss Budget auf fast 90’000 Franken zu stehen. Zwar haben wir bereits Rückstellungen in der Grössenordnung von knapp 25’000 Franken getätigt, aber der verbleibende Betrag von ungefähr 65’000 Franken sprängt unsere finanziellen Möglichkeiten.

Wie bereits im Adventsbrief erwähnt, können und wollen wir
die grossen Mehrkosten im Budget 2019 nicht auf unsere spendetreuen Mitglieder und Freunde abwälzen. Wir gelangen deshalb in diesem Jahr an verschiedene Stiftungen und Förderstellen und hoffen so, mit konkreten Spenden für die beiden Investitionsprojekte oder mit Einmalspenden zur Deckung der allgemeinen Unterrichtskosten, den Mehraufwand 2019/2020 bewältigen zu können.

Aktueller Stand der Projekte

Von den beiden Investitionsprojekten steht zur Zeit klar das Informatikprojekt im Vordergrund, welches bereits realisiert wurde. Bezüglich des Ausbaus des 3. Stockes liegt noch kein definitives Budget vor, aber die administrativen Vorbereitungen laufen gut und wir rechnen mit einer möglichen Realisierung Ende 2019 / Anfang 2020. Dies allerdings nur, wenn wir das nötige Geld bis dahin zusammenbringen.

Wir stellen deshalb in diesem Beitrag nur das Informatikprojekt etwas genauer vor.

Informationen zum Informatikprojekt

Seit der Aufnahme des Schulbetriebs an der Schule Yachay haben wir an unserer Schule neben dem Unterricht in den allgemeinen Fächern und Hauswirtschaft/Handarbeit immer auch grossen Wert auf eine gute Ausbildung in den Fächern Informatik und Englisch gelegt. Gerade weil unsere Schülerinnen und Schüler aus Familien stammen, die auf Grund der finanziellen Situation kaum Zugang zu Informatik haben, ist es uns wichtig, in der Schule einen guten Informatikunterricht anzubieten. Den Kindern wird ein vernünftiger und sinnvoller Umgang mit Computer und Internet vermittelt. Ausserdem sollen vermehrt auch Lernsoftwares eingesetzt werden, was speziell auch beim Erlenen von Englisch einen grossen Nutzen bringt (Hörverständnis, Aussprache). Die entsprechenden Kenntnisse helfen, unseren Schülerinnen und Schülern breitere Zukunftsperspektiven zu eröffnen.

Die zehnjährige Infrastruktur muss deshalb jetzt erneuert werden

Im letzten Jahr wurde mit der Planung begonnen. Dabei war es uns wichtig , auf eine möglichst aktuelle Technologie zu setzen, um auch langfristig über eine gute und funktionierende Infrastruktur zu verfügen. Gleichzeitig mit dem Ersatz der Geräte sollte auch eine Vernetzung der PCs und eine pädagogisch sinnvolle Neugestaltung der Raumaufteilung erfolgen, welche den Einsatz des Computers auch in anderen Fächern ermöglicht.

Geplante Raumaufteilung für den Informatikraum

Daraus ergab sich die folgende Budgetierung:

Entsprechend der definitiven Offerte

Im einem zentralen Dokument der peruanischen Bildungsbehörden wird bezüglich der Informatikausbildung an den Schulen verlangt, dass künftig die sogenannten TICs (Tecnologías de la información y de la comunicación) in alle Fächern in den Unterricht einbezogen werden. Neben dem neu gestalteten Informatikraum, der teilweise zwar auch für den Unterricht in den anderen Fächern genutzt werden kann, müssen deshalb auch bei der Infrastruktur der übrigen Unterrichtszimmer Investitionen getätigt werden.

Es ist vorgesehen, unsere drei Klassenzimmer mit einem leistungsfähigen Laptop (für die Lehrpersonen) und guten Projektionsmöglichkeiten auszurüsten. Gleichzeitig wird die Beleuchtung auf LED umgestellt und es wird ein qualitativ gutes Audiosystem installiert.

Gemäss definitiver Offerte

Die Gesamtkosten für die beiden Teilprojekte im Bereich Informatik belaufen sich somit auf CHF 48‘000.—

Aktueller Stand, 30. März 2019

Der Erweiterungsbau soll nach Möglichkeit bis 2020 realisiert werden. Das Teilprojekt Informatik wurde im Februar 2019 ausgeführt.

Der Auftrag wurde dank der klar günstigsten Offerte an unseren ehemaligen Informatiklehrer (Elvys) vergeben. Er kennt die Bedürfnisse der Schule genau und hat in der Zwischenzeit in Lima eine Firma für die Installation von Informatikstrukturen und Netzwerken gegründet. Elvis verfügt ausserdem über ein Diplom für die Ausbildung von Lehrkräften im Bereich ICT-gestützter Unterricht und ist somit Garant für eine gute Einführung der Lehrpersonen in den Gebrauch der neuen Ausrüstung.
Die neue Infrastruktur steht seit Beginn des neuen Schuljahres am 1. März 2019 bereit und kann von den Kindern und den Lehrpersonen genutzt werden. 

Hier einige Bilder vom 4. und 5. Februar

Finanzierung

Der Betrag von 48’000 Franken konnte vom Förderverein bereits nach Peru überwiesen werden. Allerdings ist daraus eine Unterdeckung von gut 30’000 Franken in den Rückstellungskonten für den Schulbetrieb 2019 und bei den Rückstellungen für den Bau des 3. Stockwerks entstanden. Um die Kosten für den Schulbetrieb 2019 und die Rückstellungen für 2020 sicherzustellen, sind wir auf Spezialspenden entweder direkt zu Gunsten der Investitionen oder dann zu Gunsten des Schulbetriebs angewiesen.

Aktuell haben wir mit verschiedenen Förderstellen diesbezüglich Kontakt aufgenommen und hoffen, auf diese Weise die aktuellen Mehrbelastungen bewältigen zu können. Ein wenig Entlastung ergibt sich durch die Möglichkeit, die Realisierung des Erweiterungsbaus auf das Jahr 2020 zu verschieben.

Informationen zur finanziellen Situation findest du unter den folgenden Link:

Aktuelle Finanzierungssituation

Finanzabschluss 2018

Hier findest du die Übersicht über den Abschluss 2018. 

Wir freuen uns sehr über die Mehreinnahmen gegenüber unserem Budgetziel. Vom Überschuss konnten wir 10’000 Franken für das Informatikprojekt 2019 zurückstellen. Allen Spenderinnen und Spendern gilt unser herzlicher Dank.

In gesonderten Beiträgen informieren wir in den nächsten Tagen über die Investitionsprojekte 2019 im Bereich Informatik und Erweiterungsbau 2019-2020, die für unseren Verein ein grosse Herausforderung darstellen werden. Hier findest du den provisorischen Überblick über die aktuelle Finanzierungssituation. Rot sind die budgetierten Kosten, grün die bereits getätigten Rückstellungen und grau die noch ausstehenden Beträge.

CHF 646.50

  • Mit CHF 646.50 können 2.5 Schultage von jährlich 200 für unsere Schülerinnen und Schüler bezahlt werden. 

  • Mit CHF 646.50 kann eine Schulklasse während 3 Wochen den Unterricht bei der Klassenlehrperson oder während 11 Wochen den Unterricht in Informatik und Englisch besuchen.

  • Mit CHF 646.50 kann ein Kind während 229 Tagen (1 Jahr und 29 Tage) die Schule Yachay besuchen.

CHF 646.50
haben wir am gestrigen Weihnachtsmarkt in Neuheim erwirtschaftet.

Weihnachten bedeutet, auf das vergangene Jahr zurückzuschauen und dabei zu wissen, dass sich die Umstände, auch wenn diese in der Vergangenheit nicht die besten waren, im nächsten Jahr verbessern können.
Weihnachten bedeutet, Perspektiven zu haben.

Pascal Gysi, Dezember 2013 anlässlich seines Besuches
im Projekt „Niños del Porvenir – Yachay“, Huancayo

CHF 646.50
helfen, Perspektiven zu schaffen. Herzlichen Dank an alle.

Rechnungen – Jahresabschlüsse 2008 – 2017

Hier kannst du Einblick nehmen in die bisherigen Rechnungs- und Bilanzabschlüsse.

Erfolgsrechnung 2008  –  Bilanz 2008   –   Budget 2009

Erfolgsrechnung 2009  –  Bilanz 2009   –   Budget 2010

Erfolgsrechnung 2010  –  Bilanz 2010   –   Budget 2011

Erfolgsrechnung 2011  –  Bilanz 2011   –   Budget 2012

Erfolgsrechnung 2012  –  Bilanz 2012   –   Budget 2013

Erfolgsrechnung 2013  –  Bilanz 2013   –   Budget 2014

Erfolgsrechnung 2014  –  Bilanz 2014   –   Budget 2015

Erfolgsrechnung 2015  –  Bilanz 2015   –   Budget 2016

Erfolgsrechnung 2016  –  Bilanz 2016   –   Budget 2017

Erfolgsrechnung 2017  –  Bilanz 2017  –   Budget 2018

 

 

 

10. Generalversammlung – Donnerstag 7. Juni 2018 – Wechsel im Vorstand

Wechsel im Vorstand

An der diesjährigen Generalversammlung durfte die Präsidentin Simone Gysi-Theiler 25 Mitglieder und einen Gast begrüssen. Neben der Behandlung der üblichen Traktanden (siehe Protokoll) stand in diesem Jahr ein Wechsel im Vorstand an.

Lea Burri-Bachmann, die dem Vorstandsteam seit der Gründung des Vereins angehörte, gab auf die heutige GV hin ihren Rücktritt bekannt. Lea war 2008 in Huancayo und hat dort die Lehrpersonen von Yachay kennen gelernt. Sie verfügt über ein grosses Wissen der Drittwelt-Länder und kennt das Leben der Kinder in Perú. 2009 half sie in Simones Klasse  mit bei einem peruanischen Abend in Zusammenhang mit einem Projekt bei X-hoch-Herz vom Migros-Kultur-Prozent. Weiter hat sie Kindergarten- und Schulklassen für Aktionen vermittelt und mit ihren eigenen Kindergartenschülern selber an einem Weihnachtsmarkt in Hünenberg teil genommen. Ganz herzlichen Dank an Lea für ihre Begeisterung und ihr engagiertes Mitwirken im Förderverein!
Lea bleibt Mitglied im Verein und steht uns auch weiterhin gerne für Aktionen zur Verfügung.

Neu in den Vorstand wurde Joe Häfliger gewählt. Joe war im Sommer 2013 mit seiner Partnerin Ariane Kreier gemeinsam mit uns eine Woche in Huancayo und konnte so unser Projekt aus erster Hand kennen lernen. Joe und Ariane haben sich seither stark für unseren Verein und die Schule Yachay engagiert. Ausserdem besitzt er als Wirtschaftswissenschaftler, ehemaliger Lehrer und Schulverantwortlicher eine grosses Knowhow im Finanz- und Schulwesen. Wir danken Joe herzlich für die Übernahme dieser Verantwortung und sein Engagement zu Gunsten der Kinder aus Huancayo.

Zum Abschluss der Versammlung informierten Simone und Theres vom diesjährigen Besuch in Ocopilla und durften dem interessierten Publikum viele Fragen beantworten. Mit dem gewohnten Apéro in einem gemütlichen und freundschaftlichen Ambiente nahm die GV ihren Ausklang.

Weitere Informationen findest du im Artikel von Theres Arnet in der Zuger Zeitung vom 20. Juni 2018 und im Protokoll

Dokumente

Artikel von Theres Arnet

Protokoll der Generalversammlung 2018
Jahresbericht 2017 der Präsidentin

01 Einladung und Traktanden 10. GV
02 Protokoll GV 2017 zur Genehmigung
03 Erfolgsrechnung 2017
04 Schlussbilanz 2017
05 Budget 2018 (Juni/Korrigiert)

Hier findest du noch ein Dokument, das dir zeigt, wo jeder Spendenfranken seit 2008 gelandet ist und wie viele es sind. Interessiert? Klicke auf den Link!

Alle Spendenfranken seit 2008 und ihre Verwendung

Bericht von Theres Arnet zur GV 2018 in der Zugerzeitung vom 20.6.2018

Ein tolles Jubiläum

Theres Arnet (links hinten) im Unterricht an der Schule Niños del Porvenir – Yachay in Peru.

An der Generalversammlung des Fördervereins «Kinder der Zukunft» konnte Positives vermeldet werden.

Die Präsidentin Simone Gysi des Fördervereins «Kinder der Zukunft» eröffnete die Generalversammlung vom 7. Juni 2018 und führte durch die üblichen, offiziellen Traktanden. Erfreut berichtete Gysi in ihrem Jahresbericht über den positiven Verlauf des vergangenen Vereinsjahres und über die äusserst grosszügige Unterstützung von vielen Menschen.

Dank dieser Grosszügigkeit kann der Verein – inzwischen auf 111 Mitglieder angewachsen – auf ein tolles 10-jähriges Bestehen zurückblicken. Schmunzelnd meinte die Präsidentin, dass wir nicht das 10-Jährige feiern wollen, sondern die «Schnapszahl» 11 zum Anlass nehmen!

Dank dieser Grosszügigkeit konnte das Vereinsjahr 2017 trotz einem budgetierten Verlust mit einem positiven Resultat abgeschlossen werden. Für das laufende Jahr rechnen wir nebst den Ausgaben für den Schulbetrieb mit Investitionen für den Aufbau mit einem Stockwerk und die Erneuerung der Informatik. Der Förderverein hofft, diese Auslagen mit Beiträgen von Stiftungen und Privatpersonen decken zu können.

Seit der Gründung des Vereins war Lea Burri-Bachmann aktives Mitglied im Vorstand. Sie hatte auf die Generalversammlung den Rücktritt angekündigt. Die Präsidentin bedankte sich bei Lea mit einer herzlichen Laudatio. Neu wurde Joe Häfliger in den Vorstand gewählt.

Erste Reise nach Peru

Im Anschluss an die Generalversammlung gab es einen feinen Apéro und die Präsidentin Simone Gysi, die Vizepräsidentin Theres Arnet-Vanoni und der Kassier Martin Gysi berichteten von ihrem gemeinsamen Besuch in den Frühlingsferien 2018 in der Schule Niños del Porvenir – Yachay in Huancayo. Für Simone und Martin Gysi war es eine bekannte Reise – Theres Arnet reiste das erste Mal mit nach Peru und kehrte tief beeindruckt, zufrieden und glücklich über die Entwicklung des Schulprojektes in Huancayo nach Hause zurück.
Die detaillierten Reiseberichte können Sie auf der Homepage www.kinder-der-zukunft.ch. ab­rufen.

Für den Vorstand des Fördervereins «Kinder der Zukunft»:
Theres Arnet-Vanoni
Quelle: Neue Zuger Zeitung, 20. Juni 2018

Besuch von Theres Arnet in Huancayo

Welche Erfahrung – das erste Mal im Leben nach Südamerika zu reisen – und in Huancayo/Peru die Primarschule Yachay zu besuchen!

Dieses Jahr hat uns Theres Arnet auf unserer Reise nach Huancayo begleitet. Hier findest du ihren Erfahrungsbericht. Ganz herzlichen Dank an Theres …. für die Begleitung und den Bericht.

Eindrücke von meinem Aufenthalt in Huancayo in der Schule Yachay

Welche Erfahrung – das erste Mal im Leben nach Südamerika zu reisen – und in Huancayo/Peru die Primarschule Yachay zu besuchen!

Die 10 Tage meines Aufenthaltes – ich reiste zusammen mit Simone und Martin Gysi – gaben mir einen Einblick in die Primarschule Yachay und ich durfte die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerinnen Giovanna, Kati, Eva und Emilia und Miguel kennenlernen. Die Begegnungen waren sehr herzlich und ich konnte mich mit meinen äusserst spärlichen Spanisch-Kenntnissen, mit «Händen und Füssen» und der Unterstützung von Simone und Martin ganz gut verständigen. Die Spontaneität und die Herzlichkeit in der Schule haben mich tief beeindruckt und das Interesse der Kinder am Leben in der Schweiz war bei allen Begegnungen ein Thema.

Die Besuche in den Klassenzimmern gaben mir einen tollen Einblick in die professionelle Führung und Stoffvermittlung durch die Lehrpersonen, in die Lernbereitschaft der Kinder und die Disziplin und Ordnung im ganzen Schulareal.

Mit vielen positiven Eindrücken trat ich die Heimreise an, zufrieden und glücklich über die Entwicklung unseres Projektes «Niños del porvenir» und mit der Hoffnung, dass wir in Zukunft weiterhin auf viele Gönnerinnen und Gönner zählen dürfen. Ich kann versichern, dass die Gelder vollumfänglich dem Projekt zu Gute kommen, ganz nach dem Motto: Jeder Rappen zählt!
Denn unser Projekt bietet den Kindern aus dem Armenviertel Ocopilla die Chance auf ein besseres Leben.

Theres Arnet-Vanoni, April 2018